19. Mai 2014, 19 Uhr Mitgliederversammlung: „Hat der Untersee in Bielefeld noch eine Zukunft?“

Im Gerätehaus der Feuerwehr Löschabteilung Schildesche.
Mit Gastredner CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Nettelstroth MdL.
Zur Bielefelder Stadtentwicklung: Freizeitnutzung in der Johannisbachaue
“Hat der Untersee für Bielefeld noch Zukunft?”

Kommunalwahl 2014 entscheidet über Schicksal:
“Hat der Untersee für Bielefeld noch Zukunft”

Auf der letzten Jahreshauptversammlung im Mai 2013 beeindruckte uns MdL André Kuper: „Ebbe in Öffentlichen Kassen - Wie können Infrastruktur-Projekte finanziert werden?“

Dem unscheinbaren Städtchen Rietberg fehlte es an Zukunftsperspektive. Die Entwicklung der Kommunalfinanzen wurde zunehmend schlechter. Doch Bürgermeister Kuper entwickelte aus der Not eine Tugend. Er holte alle Interessensgruppen an einen Tisch, um seine Vision „Rietberg historisch und innovativ“ sowie „voll Natur und gutes Klima“ zum Ziel zu führen. Gemeinsam wurde die „Landesgartenschau 2008“ mit einem Plus von 3 Mio. Euro, bei rd. 0,5 Mio. Besuchern jährlich, bis heute ein voller Erfolg.

Die Stadt Bielefeld ist mit über 1 Mrd. Euro verschuldet, da fällt es schwer aktiv für die Fertigstellung eines Freizeitsees zu werben. Aber wenn das kleine Rietberg so erfolgreich für seine 29.000 Bürger eine Landesgartenschau mit Kosten von über
25 Mio. € umgesetzt hat, dann sollte das über zehnfach größere Bielefeld doch ein vergleichbares Projekt bewältigen können. Was uns das Beispiel Rietberg lehrt:
„Wo ein Wille, da ein kreativer und erfolgreicher Weg.“

Was wir jedoch seit Jahren in Bielefeld erleben, ist Zaudern und Zögern, so lange bis bereits begonnene Investitionen nichts mehr Wert sind. So hat die Stadt Bielefeld in den vergangenen drei Jahrzehnten bereits über 20 Mio. Euro in die Johannisbachaue zur Entwicklung des Gesamtkonzeptes „Ober- und Untersee“ investiert, aber das Projekt nicht beendet.

Im Gegenteil. Unter Führung von Rot/Grün wird mit kleinen Maßnahmen, wie der Ansiedlung von Heckrindern, Rücknahme von Flächen zur Freizeitnutzung oder der Anlage von mehreren Blänken in der Aue, die Realisierung eines Badesees eher behindert, als in kleinen Schritten entwickelt.

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 kann für den Freizeitsee zur Schicksalsentscheidung werden:
Rot/Grün = „Kein See“ oder die Bürgerlichen = „Ja, der See hat Zukunft“

Der Verein pro Untersee e.V. hat sich stets als parteiübergreifend verstanden.
Jedoch werden auch wir als Verein nach der Wahl Farbe bekennen müssen.

Weitere sechs Jahre Rot/Grün geführte Koalition in Bielefeld, wird für das zukunftsweisende Untersee-Projekt den Garaus bedeuten. Damit ist dann auch die Existenzberechtigung des Vereins pro Untersee e.V. in Frage zu stellen.

Noch ist es Zeit sich zu informieren. Wir laden Sie dazu ein, sich im Rahmen unserer Mitgliederversammlung mit dem Gastredner Ralf Nettelstroth MdL und Bielefelder CDU-Fraktionsvorsitzenden zu diesem Thema der Stadtentwicklung auszutauschen oder Sie besuchen uns am Sonntag, den 18. Mai beim Seefest am Obersee.

Ich bin davon überzeugt, das Untersee-Projekt ist eine zukunftsweisende Investition, im Einklang mit der Natur ein Gewinn für die Stadt und ihre Menschen. Doch Politik und Verwaltung müssen den Weg dafür frei geben.

Mit hoffnungsfrohen Grüßen

Monika Kammeier
- Vorsitzende -
Bielefeld, im April 2014

 

Gartenschaupark Rietberg 2008Gold-Medaille für Rietberg "Unsere Stadt blüht auf" für nachhaltige Stadtentwicklung im Sinne der Agenda21.…und als erste und bislang einzige Gartenschau in NRW wurde hier ein Überschuss (+ 3,2 Mio. Euro) erwirtschaftetGold-Medaille "Unsere Stadt blüht auf" für nachhaltige Stadtentwicklung im Sinne der Agenda21 

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