Zwei Stauseen – Nicht nur seit Gestern ...

Die Idee einen Badesee in Bielefelds Johannisbachaue anzulegen, geht auf
das Jahr 1910 zurück und wird seit Jahrzehnten von fast allen Parteien verfolgt.
Hierbei standen am Obersee die Aspekte „Stille Erholung” und „Naturschutz
und in der Johannisbachaue die Entstehung des Untersees mit intensiver
Freizeitnutzung an erster Stelle.

 

  • 1948 Ratsherr Wilhelm Wehmeyer plädiert erstmals für den See
  • 1970 SPD Bürgermeister fordert:
    Aufnahme des Gesamtkonzeptes in das NRW-Programm 1975
  • Stadt Bielefeld erwirbt 190 ha Gelände für 36. Mio. DM
  • 9. September 1982 erste Stufe:
    Fertigstellung 18 ha Obersee und Freifläche von 80 ha
  • 1983 Klaus Schwickert schließt Vertrag für
    die Stadt Bielefeld mit dem Werre-Wasser-Verband:
    Gemeinschaftsaufgabe Untersee als Hochwasserschutz sowie
    Zweck der Wasser- und Landschaftsbezogenen Erholung
  • 1983 beschließt rot-grüne Mehrheit in Bielefeld:
    die Realisierung des Untersees nicht fortzuführen
  • 1985 liegt der Vorentwurf zur Umweltverträglichkeitsstudie vor
  • 1989 - 1994 bürgerliche Ratsmehrheit greifen die Pläne wieder auf
  • 1994 Koalition aus SPD – Bündnis 90/ Die Grünen vereinbaren:
    Johannisbachaue zu einem naturnahen Erholungsgebiet umgestalten
  • 30.03.1995 Rat beschließt: ein „Runder Tisch“ bewertet die Untersuchungsergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie
  • 27.08.1998 Ratsbeschluss: Auftrag einer Studie zum Bau des Untersees
    und Untersuchung der Machbarkeit unter technischen, wirtschaftlichen,
    ökologischen und freizeitbezogenen Gesichtspunkten
  • Juni 2000 Ingenieurbüro Obermeyer aus Potsdam präsentiert
    Schlussbericht des Seekonzeptes:
    » ca. 47 ha große Wasserfläche, mittlere Tiefe 2,5 m neben
    erhaltenswertem Mäanderbereich des Johannisbachs «