Ein Bade- und  Freizeitsee für die Bielefelder Bürger

 

Bielefeld ist schön grün, aber es fehlt das Wasser

Insider wissen, Bielefeld hat noch viele verborgene Schätze. Bereits vor 100 Jahren entstand die Idee, in der Johannisbachaue zwei Seen anzustauen. So wird der Bau von Ober- und Untersee bereits seit den 70-er Jahren von fast allen Parteien befürwortet. Als wirkungsvoller Hochwasserschutz und gleichzeitiges Naherholungsgebiet bietet der Ober- und Untersee ein ganzheitliches Konzept.

Über 20 Mio. Euro wurden von der Stadt Bielefeld in den vergangenen Jahren in Planung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Machbarkeitsstudie und Grunderwerb bereits investiert, mit dem langfristigen Ziel auch den ca. 50 Hektar großen Untersee zu realisieren. Planungsrechtliche Voraussetzungen sind damit gegeben. Allein der mehrheitlich politische Wille fehlt. Wäre dann noch die Finanzierung von weiteren ca. 26 Mio. Euro sichergestellt, könnte morgen begonnen werden.

 

Der Untersee, die Chance für Bielefeld

Dabei sind sich die Befürworter wie die Gegner im Großen und Ganzen einig: der Untersee würde sicherlich für Bielefeld und Umgebung eine erhebliche Bereicherung darstellen. Bielefeld, die Stadt als Tor zur Gesundheitsregion in Ostwestfalen und zum südlichen Niedersachsen, wird zweifellos mit einem solchen See eine mehr als angemessene Steigerung an Attraktivität erfahren. Daher ist es unerlässlich, dass im unmittelbaren Einzugsgebiet von ca. 150.000 Bürgern im Bielefelder Osten das außerordentlich gut frequentierte Naherholungsgebiet an der Johannisbachaue mit dem geplanten Untersee vervollständigt wird.

 

Ein Untersee für Bielefeld: Wahn oder Wirklichkeit?

Bei größeren Projekten bringt es die Erfahrung mit sich, dass man für deren Realisierung viel Zeit und noch mehr Geduld mitbringen muss. Das ist überall auf der Welt so und deshalb auch in Bielefeld nicht anders.

So ist es fast schon "normal", dass wir in unserer Stadt seit nunmehr über 30 Jahren intensiv und kontrovers, mal leidenschaftlich, mal entspannt, das Für und Wider eines Untersees diskutieren.

Bedenken werden erhoben hinsichtlich der umweltrelevanten Fragen und natürlich der Kosten für Errichtung, Unterhalt und Betreiben eines solchen Vorhabens, das sicherlich für die Geschichte der Stadt von herausragender Bedeutung sein wird. In naher und ferner Zukunft gibt es wohl kein Projekt, das zur Veränderung der Stadtentwicklung so wesentlich beitragen könnte wie die Schaffung eines Untersees.

Unbestritten ist die technische Machbarkeit des Sees, deshalb sollten alle, die an der Entwicklung Bielefeld wirkliches Interesse haben uns bei der Umsetzung unterstützen.

Der Untersee ist nach alledem kein Wahn, sondern eine Idee, die Wirklichkeit werden könnte.