Der Untersee

… für ca 150.000 Einwohner im Bielefelder Osten
VISION UNTERSEE - © ARGOS-Luftbild - Fotomontage

VISION UNTERSEE – © ARGOS-Luftbild – Fotomontage

Der Untersee soll die Vision von einer attraktiven Erholungslandschaft u.a. für die Bielefelder Stadtbezirke Heepen, Schildesche und Jöllenbeck – also für über 150.000 Einwohner Bielefelds – erfüllen.

Darüber hinaus haben auch die Bürger der angrenzenden Stadt Herford die erholsame Wanderung um den Obersee erkannt und für sich entdeckt. Ein größerer See in der Johannisbachaue würde sicherlich – in Ermangelung städtischer naturnaher Freizeitflächen mit Wassergehalt – von vielen erholungssuchenden Menschen noch besser besucht und angenommen.

Entsprechend den zuletzt angestellten Überlegungen würde ein ca. 50 ha großer Untersee eine ausreichende Wasserfläche für den Sport-, Bade- und Naturbereich erhalten. Vielfältige erholsame Nutzungsmöglichkeiten für Jedermann wären in der Natur möglich. Gleichzeitig könnte die bereits überlastete Freizeitfläche rund um den Obersee damit entlastet werden.

Derzeitiger Planungsstand

Zur Zeit jedoch, herrscht diesbezüglich in der Bielefelder Stadtentwicklungspolitik Stillstand.

Der Klima- und Umweltausschuss beauftragte im Jahre 2014 die Verwaltung ein „Naturbezogenes Konzept zur Freizeitnutzung“ auszuarbeiten. Das Ergebnis, Grundlage dieser Ratsentscheidung, ist eine ca. 100-seitige nicht wissenschaftliche Ausarbeitung, die das Entwicklungsziel, ein Freizeitgebiet zur ruhigen Erholung mit einer Wasserfläche, ein für alle Mal verhindert. Stattdessen, werden künftig mehr Freizeitangebote am Oberseegelände ausgewiesen.

Im Dezember 2016 hatte mit Mehrheit der Paprika-Koalition der Rat die „Entwicklung eines Naturschutzgebietes in der Johannisbachaue“ beschlossen.

Auf Grundlage dieser Ratsentscheidung folgte die Antragstellung bei der Bezirksregierung in Detmold, den Landschafts- bzw. Regionalplan in diesem Sinne zu ändern. Die Bezirksregierung hat bisher noch nicht darüber entschieden, ob ein Naturschutz möglich und wünschenswert ist. Erst nach Abschluss dieses Verfahrens kann bzw. müsste der Bielefelder Rat die unter Naturschutzstellung endgültig mehrheitlich beschließen.

Erst ab diesem Zeitpunkt bestände eine rechtlich wirksame Möglichkeit ein Bürgerbegehren mit notwendigen 13.000 Unterschriften anzustrengen, mit dem Ziel, gegen das beschlossene Planfeststellungsverfahren „Naturschutz in der Johannisbachaue“ per Bürgerentscheid vorzugehen.

Diesen Prozess zu initiieren, zu steuern und im Sinne unseres Vereinszwecks zum Erfolg zu führen, sieht sich der Vorstand verpflichtet.